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Hallo Ihr Lieben!

Heute möchte ich Euch gerne zeigen, wie meine Pferdebilder mit schwarzen Hintergrund entstehen! Man braucht nicht immer ein Studio aufzubauen mit Blitzgeräten dazu! Nein, es geht auch ohne! Lediglich ein dunkler Eingang ist erforderlich.

Was brauche ich dazu?

Ich packe in meinen Koffer … Was nehme ich eigentlich mit zu so einem Pferdefotoshooting und womit fotografiere ich ?

Seit zwei Jahren bin ich stolze Besitzerin der Canon 1 DX Mark II und verwende meistens mein Lieblingsobjektiv, das 70-200 mm 2.8! Dazu habe ich immer einen faltbaren Sunbouncer dabei, mein Fotografenhalfter und evt. etwas zum Rascheln. Dazu reicht zB. eine kleine Trinkflasche, welche mit ein paar Steinchen gefüllt ist. Das ist bitte immer mit Vorsicht zu genießen – jedes Pferd reagiert anders und somit das Ganze erst sachte angehen, um das Tier nicht komplett zu verschrecken!

Will man Leckerchen füttern, dann eignen sich hier Zuckerwürfel, – obwohl ich davon ja nicht so der Fan bin – aber darauf schäumen die Pferde nicht so aus dem Maul!

Handyfoto Making Of

Eigentlich reicht ein dunkler Stall- oder Halleneingang für diese Art von Fotos. Wie ihr hier seht, haben wir das Pferd in einen Scheuneneingang gestellt, wo es hinter dem Tier relativ finster ist. Einfacher ist bzw. weniger Bearbeitung braucht es anschließend, wenn die Sonne scheint, aber man muss auch bei bewölkten Wetter nicht verzweifeln.

Der Sunbouncer dient meistens dazu, das Pferd aufmerksam zu machen und das funktionierte bei dem 3 jährigen Federspiel sehr gut! Ein Helferchen zu haben, ist auch immer von Vorteil, damit sich der Besitzer wirklich auf sein Pferd konzentrieren und das Ganze stressfrei ablaufen kann – für mich ganz wichtig!!! Ich empfehle, ein Pferd wirklich nur dann auszulassen, wenn der Besitzer sicher ist, dass es nicht wegläuft und sich dadurch verletzen könnte. Alternativ setze ich gerne mein Fotografenhalfter ein, welches im Anschluss auf Wunsch wegretuschiert werden kann!

Den jungen Warmblüter habe ich bei einer Zeit von 1/400 und einer Blende von 2,8 abgelichtet und den Rest habe ich dann in Lightroom bzw. Photoshop rausgearbeitet! Ich habe für Euch einen direkten vorher/nachher Vergleich dran gehängt, damit Ihr gut erkennen könnt, was man aus einem Bild machen kann! Wichtig dabei ist auch, wirklich im RAW/NEF Format zu fotografieren, weil da mehr Informationen im Bild gespeichert werden und man somit mehr Details rausholen kann!

Ihr seht das obere Bild wirklich „out of cam“ mit der Einstellung „Allgemeiner Weißabgleich“, der in dem Fall sehr blaustichig ist/war. Dieser lässt sich in den Bildbearbeitungsprogrammen nachträglich ganz einfach anpassen! Was habe ich sonst gemacht ? Kleine Makel entfernt, Helligkeit/Kontrast angepasst und ein wenig Dodge & Burn und fertig 🙂

Hast Du noch Fragen oder willst noch etwas spezielles wissen ? Möchtest Du über neue Blog-Einträge informiert werden ? Dann schreib mir doch einfach an kathrin@mautner.cc – ich freue mich auf Deine Nachricht!

KATHRIN MAUTNER|Photography
Berufsfotografin in Österreich & Deutschland
https://mautner.cc
Tel: 0043 664 9201812

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